Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Seit unserer Gründung 1999 befassen wir uns intensiv mit Umweltschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist uns von Anfang an sehr wichtig gewesen. Das haben wir auch in unseren Grundsätzen fest verankert. Als zentraler Dienstleister für öffentliches Bauen, Bewirtschaften und Beschaffen in Schleswig-Holstein verstehen wir uns als Vorbild für die Bürger und die Kunden. Von den Erfahrungen, die wir im eigenen Haus sammeln, profitieren auch unsere Kunden: Bei der Entwicklung von landesweit geltenden Standards berücksichtigen wir Umweltaspekte (z. B. bei Bürokonzepten) und wir beschaffen Materialien und Dienstleistungen nach ökologischen Kriterien. Bei den Baumaßnahmen für Bund und Land orientieren wir uns an umweltrelevanten Regelungen wie z. B. dem Leitfaden zum Nachhaltigen Bauen. Unser erklärtes Ziel ist es, im Rahmen unserer Aufträge die negativen Umweltwirkungen im eigenen Haus und bei der Erbringung unserer Dienstleistungen so gering wie möglich zu halten.

Klimaschutzstrategie des Landes Schleswig-Holstein

Das Land strebt mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2045 für die Landesverwaltung an und will die Nutzung von Erneuerbaren Energien im Strom- und im Wärmebereich konsequent vorantreiben. Die Klimaschutzstrategie beschreibt viele verschiedene Schritte, die unter anderem Bauvorhaben, Mobilität und Digitalisierung betreffen. Sie unterteilt sich in vier Einzelstrategien, von denen drei in unsere Zuständigkeit fallen.

Wir unterstützen das Land bei der Umsetzung der Klimaschutzstrategie.

Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung

Um einen klimaneutralen Betrieb der Landesgebäude bis 2050 zu erreichen, wollen wir zukünftig ihren gesamten Lebenszyklus von der Planung bis zur Verwertung betrachten. Wir haben uns intensiv mit den Fragen beschäftigt, wie wir Landesliegenschaften bauen und betreiben und wie wir Baumaßnahmen an sich umsetzen müssen, damit beides klimaneutral erfolgt. Als besonders wichtige und langfristige Maßnahmen haben wir folgende Punkte identifiziert:

  • deutliche Erhöhung der Sanierungsquote auf zwei bis drei Prozent
  • zehn Prozent Flächeneinsparung
  • Ausstieg aus fossiler Energieversorgung
  • Neubauten vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Erstellung eines Handbuchs für den klimaneutralen Gebäudebetrieb

In den über 700 Landesliegenschaften, die wir bewirtschaften, müssen Energieversorgung und Energieverbrauch gut aufeinander abgestimmt sein. Damit Gebäude mit regenerativer Wärme versorgt werden können, muss die Gebäudehülle so gut gedämmt sein, dass Räume mit erheblich niedrigerem Temperaturniveau beheizt werden können als bei Verbrennungsheizungen.

Energetische Sanierungen und die Nutzung von erneuerbaren Energien müssen darum grundsätzlich Bestandteil aller Baumaßnahmen in Bestandsgebäuden sein.

Die Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung können Sie hier nachlesen:

Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung

Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung kompakt
 

Umsetzungskonzept für Landesliegenschaften

Um die Ziele des Landes in Bezug auf den Klimaschutz und die Energiewende zu erreichen, haben wir eine Umsetzungsstrategie für die Landesverwaltung Schleswig-Holstein erarbeitet. Das Umsetzungskonzept basiert auf der Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung und umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Ziele in Bezug auf die Energiewende und den Klimaschutz zu erreichen.

Umsetzungskonzept: Einzelstrategie Bauen und Bewirtschaftung von Landesliegenschaften

Einzelstrategie Nachhaltige Beschaffung

Aus den analysierten Schwerpunktthemen wurden zunächst elf Handlungsfelder identifiziert, von denen drei sofort umgesetzt werden können:

  • Verwendung von Recyclingpapier und Senkung des Papierverbrauchs
  • bei Büroumzügen die Antriebsformen der Fahrzeuge der Auftragnehmer als Vergabebestandteil verwenden und Einführung eines Möblierungsstandards für das Land
  • bei Postdiensten weiterhin Klimaschutzmaßnahmen als Ausschreibungskriterium verwenden

Die CO2-Einsparungen in diesen Bereichen sind erheblich, insbesondere beim Papier. Die Grundlagen für eine dauerhafte Umsetzung haben wir bereits erprobt.

Die anderen Handlungsfelder sind entweder von politischen Entscheidungen abhängig oder sie sind Schnittstellenthemen zu anderen Teilstrategien und mittel- bis längerfristig umsetzbar.

Einzelstrategie E-Mobilität

Der Fuhrpark des Landes soll bis 2025 aus 50 Prozent E-Fahrzeugen bestehen und Dienstreisen wie bereits aktuell während der Corona-Krise stärker durch Video- und Telefonkonferenzen ersetzt werden.

In der E-Mobilität sind wir als GMSH mittlerweile landesweit Vorreiter: 2020 waren schon fast 30 Prozent unserer Dienstfahrzeuge Elektroautos. Durch attraktive Rahmenverträge wollen wir über unsere Beschaffung Anreize setzen, dass möglichst viele unserer Kunden zukünftig mehr E-Autos bestellen.

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