Visualisierung eines Neubaus; zwei dreigeschossige Gebäude sind durch ein zweigeschossiges Gebäude miteinander verbunden.
Ein Mittelbau verbindet die beiden Haupttrakte. © Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)

07.12.2023

Rohbau vom Stabsgebäude für das Seebataillon steht

Der Marinestützpunkt Eckernförde erhält ein neues Stabsgebäude für das Seebataillon. Der Bund investiert rund 7,5 Millionen Euro in den Neubau, der unter der Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) errichtet wird. Heute feierten GMSH-Geschäftsbereichsleiterin Bundesbau Karen Nickol und Kapitän zur See Jörg Buddenbohm, Abteilungsleiter Marineinfanterie / Spezialkräfte Marine in der Einsatzflottille 1, gemeinsam mit der Bundeswehr und den Handwerkern das Richtfest. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2025 geplant.

GMSH-Geschäftsbereichsleiterin Bundesbau Karen Nickol sagte beim Richtfest:

„Diese Baumaßnahme ist für den Bundesbau etwas ganz Besonderes. Bei diesem Projekt haben wir uns für eine nahezu vollständige Eigenerledigung entschieden. Alle planerischen Fachdisziplinen, vom Hochbau bis Tiefbau, erbringen wir im eigenen Haus. Das bewahrt nicht nur wichtiges Fachwissen, sondern fördert auch den Teamgeist. Alle Beteiligten sind mit hohem Engagement dabei, die Maßnahme im vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmen umzusetzen. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen.“

Kapitän zur See Jörg Buddenbohm bezeichnete den Neubau in seinem Grußwort als „zielführenden großen Schritt nach vorne, in Zeiten der Landes- und Bündnisverteidigung. Zukünftig kann der Stab des Seebataillons in einem Gebäude und in einer Liegenschaft untergebracht werden. Dies spart Zeit und Wege.“

Das neue Stabsgebäude besteht aus zwei dreigeschossigen Hauptbürotrakten, die mit einem zweigeschossigen Mittelbau verbunden sind. Insgesamt entstehen dort 101 Diensträume und mehrere Besprechungsräume. In jedem Geschoss sollen Teeküchen, Kopierräume und Sanitäranlagen eingerichtet werden. Vor dem Neubau entsteht eine Stellplatzanlage, die bereits für E-Ladesäulen vorgerüstet sein wird.

Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele wurde die Planung des Neubaus an das Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (GEG 2020) angepasst. Dafür wurden beispielsweise die Wärmedämmungen entsprechend ausgebaut und 20 Zentimeter Dämmung unter der Bodenplatte, 18 Zentimeter Dämmung hinter der Klinkerfassade und 25 Zentimeter Dämmung im Dachbereich vorgesehen. Alle Fenster sind auf dem neuesten Stand der Technik und erhalten, außer auf der Nordseite, einen außenliegenden Sonnenschutz. Darüber hinaus wird der Neubau an das Nahwärmenetz des Marinestützpunkts angeschlossen, das über eine Pelletheizung verfügt.

 

Angaben zum Gebäude 
Auftraggeber: Bundesministerium der Verteidigung
Vertreten durch: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Baukosten: 7,5 Millionen Euro
Baubeginn: August 2021
Richtfest: 07.12.2023
Fertigstellung: voraussichtlich Mitte 2025
Nutzfläche: ca. 1.750 Quadratmeter
Bruttogrundfläche: ca. 3.240 Quadratmeter
Anzahl der Geschosse: drei

Visualisierung eines Neubaus; zwei dreigeschossige Gebäude sind durch ein zweigeschossiges Gebäude miteinander verbunden.
Ein Mittelbau verbindet die beiden Haupttrakte. © Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)

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Businessportrait von Barbara Müller. Sie ist Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit.

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