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Richtfest bei der Bundespolizei Brunsbüttel

Presseinfo vom 15.05.2017
 

Die Bundespolizei in Brunsbüttel erhält ein neues Dienstgebäude mit Büros und Besprechungsräumen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) investiert zwei Millionen Euro in den Neubau, der im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein soll. Das Dienstgebäude entsteht unter der Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH), die im November 2016 mit dem Bau begonnen hatte. Heute feierten die BImA, die Bundespolizei und die GMSH gemeinsam das Richtfest.

„In diesem neuen, modernen Bundespolizeirevier verbessern sich die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich. Dadurch können hier die grenz- und bahnpolizeilichen Aufgaben noch besser wahrgenommen werden", sagt Bodo Kaping, Präsident der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt.

Das zweigeschossige Verwaltungsgebäude mit einer Länge von 21 Metern und einer Breite von 12,50 Metern verfügt über eine Bruttogrundfläche von 588 Quadratmetern. Auf seinem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, über die die Bundespolizei ihren Strombedarf decken kann. Der Neubau unterschreitet die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 um 20 Prozent. Dazu trägt auch die Lüftungsanlage bei, die eine Wärmerückgewinnung von 70 Prozent erreichen wird. In einem 41 Quadratmeter großen Nebengebäude wird die Bundespolizei ihre technische Ausrüstung unterbringen können.

Um dem Dienstgebäude ein stabiles Fundament zu geben war eine Tiefgründung mit Pfahllängen von 25 bis 30 Metern erforderlich. Weil das Baugrundstück keinen direkten Zugang zu einer öffentlichen Straße hat, musste vor Baubeginn im November 2016 zunächst eine Erschließungsstraße gebaut werden. Der Neubau ist erforderlich, weil das alte Dienstgebäude für die geplante Deicherhöhung im Bereich der Schleusen abgerissen werden muss.
 

Angaben zum Gebäude:
Bauherr: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Bauherrenvertretung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Gesamtbaukosten: 2 Millionen Euro
Baubeginn: November 2016
Fertigstellung: voraussichtlich Frühjahr 2018
Bruttogrundfläche: 588 Quadratmeter
 

Über die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:

  • der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
  • die bahnpolizeilichen Aufgaben
  • die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
  • umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

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