Einweihung des Neubaus des Klausurengebäudes der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung
Presseinfo vom 31.03.2011
GMSH und Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) feierten heute die Einweihung des Neubaus des Klausurengebäudes.
Unter Leitung der Gebäudemanagemnt Schleswig-Holstein AöR (GMSH) wurde in Zusammenarbeit mit dem Projektmanagementbüro ipc Dr. Talkenberger, den Fachplanern tsj Freie Architekten und der Planungsgruppe KMO für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz der Neubau eines Klausurengebäudes fertig gestellt. Der mit besonderer Zielrichtung auf eine mulifunktionelle Nutzung ausgerichtete Neubau tritt an die Stelle eines provisorischen - in Containerbauweise errichteten - Klausurengebäudes.
Der Neubau mit seinen zwei Stockwerken und ca. 650 Quadratmetern Nutzfläche wurde in 12 Monaten errichtet und stellt der FHVD in Altenholz mulifunktional nutzbare Räumlichkeiten für die Lehre, Präsentationen, Prüfungen und Fortbildungen zur Verfügung.
Auf zwei Geschossen wurden vier großflächige Klausurräume geschaffen, die sich durch mobile Trennwände in zehn kleinere Einheiten teilen lassen. Bei den Räumlichkeiten wurden die heutigen hohen Standards für Prüfungen in den neuen Abschlüssen Bachelor und Master berücksichtigt. Alle Einheiten sind mit jeweils festinstallierten Beamern und interaktiven Whiteboards ausgestattet. Somit steht dem Lehrpersonal, den Studierenden sowie den Fortbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern in den Räumlichkeiten auch modernste Technik für alle Zwecke der Aus-, Fort- und Weiterbildung zur Verfügung.
Die Erschließung des Anbaus erfolgte zum einen durch einen Verbindungsbau, der am bestehenden Gebäude anschließt, zu anderen ist das Gebäude über einen neugeschaffenen weiteren Haupteingang erreichbar. Dieser gesonderte Zugang ermöglicht auch eine separate Nutzung des neugeschaffenen Gebäudes. Das Gebäude wurde barrierefrei konzipiert. Die beiden Nutzungsebenen sind mit einem behindertengechten Aufzug verbunden.
Der optische Anschluss des Klausurengebäudes an die bestehenden Gebäude erfolgt durch die Bauweise mit Verblendmauerwerk, weißen Aluminiumfenstern und einem Pultdach mit Ziegeldeckung. Somit fügt sich der Neubau harmonisch in das Gesamtbild der FHVD und die Umgebung ein.
Nicht nur die guten technischen Ausstattungen zeichnen diese Gebäude aus, sondern auch das energetische Konzept: Ein Blockheizkraftwerk wurde an das bestehende Heizungssystem angegliedert. Dabei wurden bei Dammung und Lüftung die heutigen Standards berücksichtigt.
Dem Facility-Management wird durch neuste Gebäudeleittechnik ermöglicht, das Heizungs- und Lüftungssystem via Computersteuerung zu regulieren und so für ideale klimatische Bedingungen in den Räumen zu sorgen.
Hintergrund:
Die Baumaßnahme wird von der Bundesregierung und dem Land Schleswig-Holstein im Rahmen des Konjunkturpaketes II mit 2,6 Millionen Euro finanziert.
Angaben zum Gebäude:
Klausurenräume ohne Trennwände
mit Trennwänden (max. 10): 650 Quadratmeter
Sanitär-, Tehcnik- und Putzmittelräume: 400 Quadratmeter
Hauptnutzfläche gesamt: 1050 Quadratmeter
Gesamtkosten: 2,6 Millionen Euro
Bauherren: Bundesrepublik Deutschland und Land Schleswig-Holstein
Bauherrenvertretung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Projektmanagement: ipc Dr. Talkenberger GmbH, Lübeck
Architeckten: tönies schroeter jansen freie architekten GmbH, Lübeck
Freianlagen: Brien Wessels Werning GmbH, Lübeck
Technische Gebäudeausrüstung: Planungsgruppe KMO, Eutin
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